Mit Dingen die ich nicht verstehe bin ich am Anfang sehr vorsichtig. Snap gehörte zu solchen Dingen. Obwohl ich in diversen Zeitschriften darüber gelesen habe (und auch im Vergleich zu Flatpak) habe ich nie ganz den internen Ablauf verstanden. Dazu kommt das ich mit dem .deb Format sehr zufrieden war und apt (sowie davor aptitude) immer super funktioniert hat. Und doch habe ich mich erwischt. Ich brauchte auf die schnelle ein Programm und tippte “snap install xyz”, kurz warten, fertig. Klar hätte ich auch apt nehmen können, aber (obwohl mehr Daten übertragen wurden) ging es gefühlt schneller. Mit Skype fing es glaub ich an. Andere Programme zogen nach und wie mit einem schleichenden Prozess ist für mich heute normal… will ich etwas kurz installieren, nehme ich snap. Wie es intern genau funktioniert weiß ich immer noch nicht, die Dateien enthalten alle Abhängigkeiten, sind größer und beim Start dauert es einen Tick länger. Ich denke dahinter ist eine Art von Containertechnik. Was ich weiß… es funktioniert und das ziemlich gut. Bei Ubuntu 16.04 war ich skeptisch aber seit 18.04 heißt es für mich nach anfänglichem Misstrauen: Snap.