Schon früh war ich von Imaging Software begeistert und habe die
ersten OS/2 Installationen (damals noch HPFS) damit gesichert. Später
habe ich damit auch NTFS und diverse Windows Versionen in Abbilder verwandelt.

Bei Linux war ich die ersten Jahre begeistert von Partimage, welches perfekt
ext3 aber auch ReiserFS oder jfs gesichert hat. Doch mit ext4 hörte die Unterstützung auf.
Als alternative habe ich partclone gefunden welches rein auf cli Basis das gleiche tut.
Der Unterschied ist nur das es auch mit ext4 zurecht kommt.
Sowohl Partimage wie auch partclone arbeitet auf Sektorbasis und erstellt so
ein 1:1 Kopie des Systems.

Bis zur Version 4.5.2 war partclone mit auf der RettungsCD und sicherte mir
alle Dateisysteme. Doch danach verschwand es. Erst als die RettungsCD nicht mehr
Gentoo sondern Arch als Basis nutze kam das Programm wieder dazu. Aktuell habe ich
immer die Version 6.0.3 auf nem Stick mit dabei.

Neben dem sehr nützlichen Programm partclone finden sich auch diverse Rettungsprogramme
darauf, z.b. um ein Windows Kennwort neu zu setzten, oder Daten von defekten Datenträgern
zu retten.

Seit meinem ersten Kontakt mit der CD kann ich mir ein Computer-Leben ohne das
Rettungssystem nicht mehr vorstellen. Selbstverständlich unterstützt die Version 6
auch Computer mit UEFI.