Etwas verzögert habe auch ich mich getraut, Versionswechsel von 16.04 auf 18.04 und damit auch von Unity zu Gnome. Damit gehen 5 Jahre des Oberflächen-Experimentes zu Ende welches Ubuntu sich gewagt hat. Zurück bleibt das Gefühl das Unity eine durchaus gelungene Oberfläche mit durchaus Potenzial ist.

Einige Rechner haben leider nicht genug Rechenleistung für das neue System. Das 6 Jahre alte Notebook mit integrierter Grafik reicht nicht aus und auch der 15 Jahre alter P4 genügt trotz EMT64 Technik nicht.
Auch der Server in ViftualBox belasse ich nach einem Updatetest bei der “alten” Version. Aber den neuen Desktop wie auch Notebook habe ich frisch installiert.

Die Hardwareerkennung arbeitete tadellos und auch UEFI bereitete keine Probleme. Nach ungefähr 10 Minuten ist alles installiert. Selbst WLan und Drucker bereiten keine Probleme mehr.
Hier gibt es keinen Grund für Kritik.

Die Bedienung unterscheidet sich deutlich von Unity aber macht viel Spass und fühlt sich sehr modern an. Die Einstellungen haben sich vom Design her (z.b. Schieberegler) geändert und erinnern jetzt an ein Smartphone. Die Oberfläche reagiert sehr flüssig und kann auch mit exotischen Situationen flott umgehen. So ist es kinderleicht eine ssh und ftp Freigabe einzubinden und Dateien dort zu kopieren. Die mitinstallierten Programme sind aktuell und decken die alltäglichen Aufgaben ab.

Als Fazit kann ich festhalten das ich mit 16.04 sehr zufrieden war aber es auch Spass macht eine neue Oberfläche zu erkunden bei der alles so funktioniert wie es soll und man es erwartet. Interessant sind auch die Minimalinstallation sowie der neue Serverinstaller die einen fortschrittlichen Eindruck machen.

Ubuntu 18.04 ist ein Versuch wert.