Warum der Wechsel zu 18.04 noch nicht in Frage kommt …

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende den Wechsel zu Ubuntu 18.04 vollziehen,
aber es gibt doch tatsächlich noch Probleme die dem entgegensprechen….

Als erstes ist da mein Notebook. Das Gerät ist jetzt um die 5 Jahre alt und war
damals bereits die untere Preisklasse. Damals war es der Grund warum ich zu Ubuntu
gewechselt bin. Mit Debian 7 und Gnome 3 war es so langsam das es unbenutzbar war.
Ich schon es damals auf die Grafiktreiber und mit Ubuntu lief das Gerät viel besser.
Aber heute nach der Test-Installation war es das gleiche wie damals… Gnome3 war auch
unter Ubuntu 18.04 so langsam das es nahezu unbenutzbar war.

Die nächste Hürde ist ext4. Ich habe einen USB-Stick mit der SysRescueCD. Die Version
müsste 4.5.2 sein, denn Versionen ab 5 haben das nützliche Tool partclone nicht
mehr dabei und Clonezilla finde ich nicht so komfortabel.
Und partclone konnte Ubuntu 18.04 nicht mehr sichern, da es ein Feature im Dateisystme
gibt das es nicht kennt.
Sicherlich könnte man hier ein Workaround oder eine andere Lösung finden …

Dann gibt es Probleme mit der Netzwerkumgebung im Windows Umfeld da Ubuntu wohl
ein neueres Protokoll erwartet und erst das Umstellen auf das alte NT1 Protokoll
schafft hier abhilfe. Dafür muss aber erstmal Samba nachinstalliert werden…..

Klar könnte man für alle Probleme eine Lösung finden…. aber dafür ist der Leidensdruck nicht hoch genug. Ubuntu 16.04 läuft so zuverlässig und flott das ich aktuell dann doch keinen Grund
für einen Wechsel sehe und ein paar Jahre ist es ja noch im Support.