Ubuntu 18.04 ist Super ! Und ein bisschen nicht …

Voller Neugier habe ich mir das neue Ubuntu 18.04 heruntergeladen. Sowohl als Server (neue und alte Installationsvariante) und Desktop. Mit dem Server habe ich angefangen. Subiquity macht mich neugierig.

Und was soll ich sagen…. Es ist grossartig! Ich war total begeistert, das System fühlt sich modern an und sehr professionell. Zur Auswahl stehen nur noch moderne Dateisysteme. Als hätte Ubuntu einen riesen Sprung in die Zukunft gemacht.
Ein tolles System. Und wer das nicht mag… der klassiche Installer tut genau das was man erwartet. Er ist sehr an dem Debian Installer angelehnt und wer bisher damit zurecht kam, den erwarten keine Überraschungen.

Der Desktop mit Gnome ist gelungen und man findet sich sofort zurecht. Und auch hier überzeugt die Installation, vor allem der Minimalmodus. Oft ist es ja so, das Rechner nur noch zum Surfen genutzt werden oder man ein einfaches System will das man selbst ausbaut. Ein guter Schritt in die Zukunft.

Eigentlich bin ich begeistert, und ein bisschen nicht…. was fehlt ist der “habenwollen” Effekt. Alles an sich ist gut. Und doch hab ich das Gefühl… der Desktop ist ausentwickelt. Es gibt wenig Gründe von Unity zu Gnome oder XFCE zu wechseln. Und auch von 16.04 auf 18.04 fehlt der “Killergrund”. Alles läuft und tut was es soll.

Am Ende bleibt das Gefühl einer super Distribution die ich trotzdem erstmal nicht installieren werde. 16.04 ist einfach … gut genug.