Was ich nach der Installation noch einspiele…

Hier möchte ich mal eine handvoll Programme zeigen, die ich nach einer Ubuntu Installation als erstes aufspiele. Obwohl die Grundinstallation schon alles dabei hat, was man zum “Leben” benötigt, gibt es ein paar Tools auf die ich ungern verzichten möchte.

Daher ist mein erster Schritt nach der Installation:

sudo apt-get install mc joe gimp htop screen bluefish build-essential wine vlc

Ich möchte kurz die Programme beschreiben…..

Mit dem Programm “mc” habe ich einen Dateimanager auf der Shell um schnell Dateien zu kopieren, aber auch um auf SSH oder FTP Freigaben zugreifen zu können.
Die Bedienung erfolgt im “Norton Commander” Stil und ist vor allem älteren PC Nutzern sicher noch sehr vertraut.
Dazu kann es noch prima mit gepackten Dateien umgehen.

Joe ist einer der ersten Texteditoren mit denen ich unter Linux in Kontakt kam. Seine Bedienung ist an Wordstar und Turbo Pascal angelehnt, und man kann mit ihm sehr schnell in Text arbeiten.
Für mich ist joe auf jedem System zur Bearbeitung von Einstellungsdateien unverzichtbar.
Auch wenn nano auf Ubuntu immer da ist, ein joe darf nicht fehlen.

Gimp als Bildbearbeitung ist unter älteren Ubuntu Versionen noch dabei, seit 10.04 leider nicht mehr. Daher… der erste Schritt ist es zu installieren.
“htop” als Monitoring Programm ist eine prima Ergänzung zu dem normalen “top” und liefert noch mehr Informationen. Auch auf dieses Programm greife ich sehr gerne und oft zurück. Der Terminalmultiplexer Screen wird von mir etwas missbraucht um ssh-Verbindungen aktiv zu halten. Das heißt ich starte Programme in Screen und kann das Terminal schließen, die Programme laufen weiter.
Bluefish ist ein sehr guter HTML Editor mit Syntax-Highlighting. Auch er gehört zur normalen Installation für mich einfach dazu.
Build-essentials ist sehr nützlich, weil es den C++ Compiler mit allen nötigen Abhängigkeiten einspielt. Es kann niemals schaden, einen C Compiler bereit zu haben.
Wine ist sehr nützlich für Windows Programme, auf die man doch immer wieder mal stößt. Selbst Spiele wie “Age of Empires” sind damit lauffähig. Und zum Schluss kommt vlc, der “Video Lan Client” als universelles Abspielprogramm mit auf das System.